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Digitaler Kongress zur 18. KWF-Tagung 2021

Vortragsblöcke in Form von Web-Seminaren

Freitag, 25.  Juni 2021, 11.30 – 13.30 Uhr

Georg Krämer

Institut für Brennholztechnik IBT-Krämer V.

Bioenergie Foren

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Titel der Präsentation

Holzbrennstoffprodukte aus holzhaltigen Abfällen

Summary

Ziel des Projektes „AbfallEnde“ ist es, dass naturbelassene holzige Abfälle aus Altholz und Bioabfall durch Aufbereitungsverfahren und Qualitätssicherung ihre Abfall-Ende-Eigenschaft erlangen können und als normgerechte, qualitätsgesicherte Brennstoffprodukte wieder in den Markt zurück geführt werden. Hierzu bedarf es einiger formalrechtlicher Änderungen wie z. B. Festlegung der Abfall-Ende-Eigenschaft von Abfällen im Kreislaufwirtschaftsgesetz, Festlegung des Begriffes „naturbelassenes Holz“, Beschreibung und Erprobung von Aufbereitungsverfahren für natrubelassenes Holz aus Abfall sowie Brennstoffspezifikation in Anlehnung an DIN EN ISO 17225-1 sowie Qualitätssicherung nach EN 15234-1. Ggf. bedarf es einer Erweiterung der Aufbereitungsmöglichkeiten von Holzbrennstoffprodukten nach Bioabfallverordnung und Liberalisierung von energetischer und stofflicher Nutzung in der Altholzverordnung.


Durch Getrennterfassen, Sortieren, Hacken, Separieren von Stör- und Fremdstoffen und Sieben definierter Fraktionen, thermisches Hygienisieren und Trocknen können holzige Abfälle zu normgerechten Holzbrennstoffen aufbereitet werden, die in Abhängigkeit von Qualität und Kosten zu stofflicher Nutzung vermarktet werden. Damit kann die formalrechtliche Stigmatisierung der energetischen Nutzung von Holz überwunden und naturbelassenes Holz aus Abfall wieder in Form von Produkten in den Rohstoff- oder Produktkreislauf zurück geführt werden.